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Durch schreckliche Geschehnisse wie sie sich kürzlich in München oder andernorts ereignet haben, werden Betroffene in ihren Grundfesten erschüttert.  Wenn wir als Menschen von solchen Ereignissen betroffen sind - wie beispielsweise dem Erleben von körperlicher und seelischer Gewalt, dem Tod eines Angehörigen, schrecklichen Unfälle usw. - ,dann reagieren wir daraufhin in zwar individuell unterschiedlicher, aber doch vergleichbarer Weise. Fürchterliche Erfahrungen wie der Amoklauf in München lösen bei vielen Betroffenen eine akute Belastungsreaktion aus. Dazu gehören das wiederholte ungewollte Wiedererleben des Geschehens, anhaltende innere Aufgewühltheit, erhöhte Schreckhaftigkeit, Gefühle von Angst, innerer Taubheit oder Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Gereiztheit. Dies sind gewissermaßen normale Reaktionen auf ein unnormales Ereignis.

Wie entwickeln sich mögliche Beschwerden im Laufe der Zeit und welche Folgen können sie haben? Wie können Außenstehende (Angehörige, professionelle Helfer/innen) helfen? Wann ist psychotherapeutische Hilfe erforderlich? Antworten zu diesen und weiteren Fragen, auch in den Sprachen Englisch, Türkisch, Italienisch und Arabisch, finden Sie auf der Homepage unserer niedersächsischen Partnerkammer unter www.pknds.de/37.0.html

Wenn die Beschwerden zu belastend sind oder sich nicht zurückbilden, ist die Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten angezeigt. Diese finden Sie über den Patienteninformations- und Suchdienst der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes www.psych-info.de. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, nach Psychotherapeuten zu suchen, die sich auf die Behandlung traumatischer Erlebnisse spezialisiert haben.

(Quelle: Website der PtK Bayern www.ptk-bayern.de/ptk/web.nsf/id/li_phox867ft5.html)

 

 


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