Pandemie-Rettungsschirm für psychotherapeutische Praxen - Änderung für das erste Quartal 2021
Montag, 22. März 2021
 

Einen Schutzschirm für die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) (betrifft nur wenige unserer Leistungziffern) soll es auch für Quartal 1/2021 geben, aber in abgeänderter Form: Hierzu ist ein Antrag der jeweiligen Praxis möglich, wenn das Honorar (MGV) um mehr als 10% gegenüber einem vergleichbaren Vorjahresquartal gesunken ist. Voraussetzung ist auch, dass es sich um einen pandemiebedingten Fallzahlrückgang von mehr als 10% handeln muss. Eine Weiterführung der bisherigen Schutzschirmrregelungen für die EGV-Leistungen wurde vom Gesetzgeber abgelehnt. Beschlossen wurde aber in der Vertreterversammlung der KV Saarland am 10.03.21 eine Härteeinzelfallregelung für Praxen, die durch einen Rückgang der extrabudgetären Leistungen in eine deutliche, durch die Pandemie bedingte, prekäre Schieflage geraten sind. Dafür wird ein Gremium eingerichtet, das dann im Einzelfall entscheiden wird.