Studie: Netzwerkanalysen - hopp oder top für die Fallkonzeption aus Sicht der Praxis?
Freitag, 17. September 2021, 08:00
Bis Freitag, 31. Dezember 2021
 

Die Psychotherapieforschung befindet sich im Umbruch! Nachdem in den letzten Jahrzehnten die Etablierung allgemeingültiger Diagnosen und die Entwicklung generell anwendbarer Behandlungsmanuale im Fokus der Forschung standen, findet seit einiger Zeit unter dem Stichwort personalisierte Psychotherapie ein Umdenken statt. Im Rahmen des POINT (prozessorientierte, individualisierte, netzwerkbasierte Therapie) – Projekts unter der Leitung von Dr. Saskia Scholten wird an der Universität Koblenz-Landau der Nutzen von Netzwerkanalysen für die Therapie, insbesondere für die Fallkonzeption erforscht. Erste Befunde dazu finden Sie hier (https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10503307.2021.1916639?scroll=top&needAccess=true). 

Nun soll es einen Schritt weitergehen und die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis geschlossen werden: das Projekt interessiert sich dafür wie Sie als praktizierende Psychotherapeut:innen den Informationsgehalt, die Nützlichkeit und die Darstellung unserer bisherigen Ergebnisse bewerten.

Wie können Sie diese Forschung unterstützen?

Wenn Sie Verhaltenstherapeut:in sind (approbiert oder in Ausbildung), nehmen Sie an der Studie teil und investieren Sie 30-45 Minuten Ihrer wertvollen Zeit! Die Teilnahme erfolgt in anonymisierter Form über einen Online-Fragebogen. Als kleines Dankeschön werden unter allen Teilnehmer:innen fünf 20 Euro Gutscheine für dm verlost :) Sie unterstützen mit Ihrer Teilnahme die Weiterentwicklung des POINT Projekts und der personalisierten Psychotherapieforschung sowie die Verzahnung aus Wissenschaft und Praxis!

Unter folgendem Link können Sie mehr über die Studie erfahren und teilnehmen:

https://www.soscisurvey.de/POINT_Evaluation/

Bei Rückfragen kontaktieren Sie das POINT Projekt per E-Mail:

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Lina-Sofie Kaminski, B.Sc. Frieda van Nek und Dr. Saskia Scholten